Wer über KI-Lesbarkeit, GEO, strukturierte Inhalte und moderne Content-Prozesse schreibt, sollte KI-Werkzeuge nicht nur theoretisch betrachten. Ich nutze sie deshalb selbst – nicht als Ersatz für redaktionelles Denken, sondern als Arbeitsmittel.
Die KI darf Ideen liefern, Strukturen vorschlagen, Formulierungen anstoßen und gelegentlich sehr selbstbewusst danebenliegen. Veröffentlicht wird aber erst, wenn ein Mensch mit Namen, Erfahrung und Kaffee darübergeschaut hat.
Wofür ich KI-Werkzeuge nutze
Auf dieser Website können Inhalte, Rechercheschritte, Strukturvorschläge, Textvarianten, Grafiken oder technische Entwürfe mit Unterstützung von KI-Werkzeugen entstanden sein. Typische Einsatzbereiche sind:
- Ideenfindung und Themenstruktur,
- Rechercheunterstützung und Quellenprüfung,
- Gliederungen, Zwischenüberschriften und Textvarianten,
- sprachliche Überarbeitung und Kürzung,
- Entwürfe für Grafiken und Schaubilder,
- HTML-, CSS- oder Strukturvorschläge,
- Checks auf Verständlichkeit, Konsistenz und mögliche Lücken.
Wofür ich KI nicht nutze
KI ist kein Autopilot für Veröffentlichungen. Besonders bei fachlichen, rechtlichen, technischen oder aktuellen Aussagen bleibt menschliche Prüfung entscheidend.
- Keine ungeprüfte Veröffentlichung von KI-Ausgaben.
- Keine bewusste Tarnung KI-generierter Bilder als echte Fotos.
- Keine erfundenen Quellen, Kunden, Projekte oder Referenzen.
- Keine Weitergabe vertraulicher Kundendaten an öffentliche KI-Systeme.
- Keine Rechtsberatung, medizinische Beratung oder verbindliche Fachprüfung durch KI.
Redaktionelle Verantwortung
Die Verantwortung für die Inhalte dieser Website liegt bei mir. KI-Werkzeuge können unterstützen, beschleunigen und irritieren. Sie ersetzen aber nicht Erfahrung, Einordnung, Kontextwissen, Quellenkritik und Qualitätssicherung.
Oder weniger förmlich: Die KI assistiert. Den Kopf hinhalten muss ich.
Warum dieser Hinweis?
Transparenz gehört zu gutem Content Management. Wer Inhalte für Menschen, Suchmaschinen, interne Systeme und KI-Assistenten verständlich machen will, sollte auch offenlegen, wie Inhalte entstehen.
Außerdem ist KI kein Sonderfall am Ende der Produktionskette. Sie ist Teil moderner Workflows: Recherche, Strukturierung, Variantenbildung, QA und technische Umsetzung greifen zunehmend ineinander. Genau deshalb ist wichtig, die Grenze klar zu ziehen: Unterstützung ja, Verantwortung nein.
Rechtlicher Kontext: AI Act und Transparenz
Der EU AI Act enthält Transparenzpflichten rund um KI-Systeme und KI-generierte Inhalte. Nach Angaben der Europäischen Kommission ist der AI Act am 1. August 2024 in Kraft getreten und wird grundsätzlich ab dem 2. August 2026 vollständig anwendbar, mit einzelnen Ausnahmen und Übergangsregelungen.
Besonders relevant ist Artikel 50 des AI Act. Die Europäische Kommission beschreibt dazu Transparenzpflichten, die ab dem 2. August 2026 gelten sollen. Sie betreffen unter anderem Kennzeichnung und Erkennbarkeit KI-generierter Inhalte, Deepfakes sowie bestimmte KI-generierte Veröffentlichungen zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse.
Diese Website ist eine berufliche Fach- und Profilseite. Nach meinem Verständnis ist nicht jeder einzelne unterstützend mit KI erarbeitete Textabschnitt automatisch kennzeichnungspflichtig. Trotzdem halte ich einen freiwilligen, gut sichtbaren Hinweis für sinnvoll: Er ist sauber, ehrlich und passt zu der Art von Content-Qualität, die ich auch Kunden empfehlen würde.
Diese Einordnung ist keine Rechtsberatung. Gesetzliche Anforderungen können sich je nach Inhalt, Einsatzbereich, Veröffentlichungsform und Geschäftsmodell unterscheiden.
Was das praktisch für diese Website bedeutet
Wenn KI bei Inhalt, Recherche, Struktur oder Grafik unterstützt hat, heißt das nicht: „ungeprüft maschinell erzeugt“. Es heißt: KI war Teil des Arbeitsprozesses. Die finale Auswahl, Bearbeitung, Veröffentlichung und Verantwortung liegen bei mir.
Das entspricht im Kern auch meiner fachlichen Haltung: Gute Inhalte entstehen nicht durch Zauberwörter, sondern durch klare Struktur, saubere Prüfung und nachvollziehbare Verantwortung.
Im Beitrag „KI-lesbare Inhalte: Warum GEO mit sauberer Faktenstruktur beginnt“ geht es darum, warum moderne Inhalte nicht nur gut klingen, sondern eindeutig modelliert, prüfbar und maschinenlesbar sein sollten.
Quellen und weiterführende Links
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